Blauregen – So gedeiht der Ranker am besten Glyzinie - Violetter Ranker der süß duftet
Der Blauregen (Wisteria) ist eine Kletterpflanze wird auch Glyzinie oder Wistarie genannt. Innerhalb der Gattung der Schmetterlingsblütler (Faboideae) gehören sie der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae) an. Der Ranker (wie die Wicke oder die Passionsblume) aus Japan wird häufig zum Begrüne von Pergolen oder Hausfassaden gepflanzt. Glyzinien benötigen eine stabile Rankhilfe, da ältere Pflanzen kräftige, verholzende Triebe entwickeln. Wichtig zu wissen: Alle Pflanzenteile, insbesondere die Samen und Hülsen, sind giftig.

Eine Rankhilfe hilft dem Blauregen beim Wachsen
Viele Hausbesitzer installieren auch eigene Rankhilfen oder Rankgerüste aus Holz, um der Wistarie beim Klettern zu helfen. Dabei bildet die Glyzinie lange schnell wachsende Lianen (1,5 Meter pro Jahr), die eine Höhe von bis zu 10 Meter erreichen können. Zwischen Mai und Juni ist Blütezeit. Die traubenförmigen Blüten haben eine violett-blaue Farbe und werden imposante 30 Zentimeter lang.

Kultivierung der Glyzinie
Die Glyzinie mag sonnige Standorte mit einem normal bis Wasser durchlässigen Boden und ist zudem winterhart. Der Flachwurzler bietet zur Blütezeit viel Nahrung für Insekten. Ab Herbst bildet der Ranker Hülsen mit zahlreichen brauen Samen. Der Blauregen enthält in allen Pflanzenteilen giftige Bestandteile (genauso wie der Fingerhut). Das gilt ebenfalls für den Chinesischen als auch für den Japanischen Blauregen. Alkaloide sind insbesondere in den Samen, der Rinde, den Blättern und den Wurzeln beinhaltet.
Häufige Fragen zur Glyzinie
Wann blüht die Glyzinie?
Die Hauptblütezeit liegt meist zwischen Mai und Juni. Einige Sorten können im Spätsommer ein zweites Mal schwächer blühen.
Wie schnell wächst eine Glyzinie?
Glyzinien wachsen sehr kräftig und können unter guten Bedingungen mehrere Meter pro Jahr zulegen. Deshalb ist ein regelmäßiger Rückschnitt wichtig.
Welchen Standort braucht eine Glyzinie?
Am besten gedeiht sie an einem sonnigen, warmen und geschützten Standort. Je mehr Sonne die Pflanze bekommt, desto üppiger fällt in der Regel die Blüte aus.
Wann sollte man Glyzinien schneiden?
Üblicherweise wird zweimal im Jahr geschnitten: im Sommer nach der Blüte und noch einmal im Winter. Dadurch bleibt die Pflanze kompakter und bildet viele Blütenknospen.
Ist die Glyzinie winterhart?
Ja, etablierte Glyzinien sind in Deutschland in der Regel gut winterhart. Junge Pflanzen können in den ersten Jahren zusätzlichen Winterschutz benötigen.
Ist die Glyzinie giftig?
Ja. Alle Pflanzenteile sind giftig, wobei insbesondere Samen und Samenhülsen problematisch sind. Sie sollten nicht verzehrt werden.
Braucht eine Glyzinie eine Rankhilfe?
Ja. Da ältere Glyzinien sehr schwer und kräftig werden können, benötigen sie eine stabile und dauerhaft belastbare Rankkonstruktion.
Warum blüht meine Glyzinie nicht?
Mögliche Ursachen sind ein zu schattiger Standort, falscher Schnitt, eine noch junge Pflanze oder eine zu stickstoffreiche Düngung. Bei aus Samen gezogenen Pflanzen kann es außerdem mehrere Jahre bis zur ersten Blüte dauern.





